Verlange Handwerkskarte oder Eintragung in die Handwerksrolle, gültige Betriebshaftpflicht mit ausreichender Deckung, Nachweis der BG BAU, qualifizierte Referenzen mit klaren Ansprechpartnern und Bilddokumentation. Fehlende oder ausweichende Antworten sind ein starkes Warnsignal. Seriöse Betriebe liefern die Unterlagen strukturiert, aktuell und kommentieren, warum Deckungssummen sowie Versicherungstypen zu deinem Projekt passen. Das schafft Transparenz, klärt Verantwortlichkeiten und verhindert späteres Fingerpointing bei Schäden oder Verzögerungen.
Gründerzeitdecken, schiefe Wände, alte Leitungen, strenge Brandschutzanforderungen und mögliche Schadstoffe erfordern Routine. Frage konkret nach ähnlichen Projekten im Bestand, Umgang mit Statikern, TRGS‑Konzepten, Abfallnachweisen und VDE‑konformer Elektroplanung. Wer hier vage bleibt, riskiert Mehrkosten und Sperrungen. Achte auf Beispiele mit belegbaren Ergebnissen, adressierten Risiken und dokumentierten Lösungen. Ein erfahrener Betrieb benennt typische Stolpersteine vor Vertragsabschluss, nicht erst, wenn Wände bereits geöffnet sind und Druck entsteht.
In Mehrparteienhäusern zählen WEG-Beschlüsse, Hausordnung, Ruhezeiten, Aufzugnutzung, Brandschutzrouten und Entsorgungskonzepte. Seriöse Auftragnehmer bringen Musterankündigungen, stimmen Logistik mit der Hausverwaltung ab und schlagen Schutzmaßnahmen vor. Wenn stattdessen alles „nebenbei“ erfolgen soll, drohen Eskalationen. Frage nach einem Kommunikationsplan für Nachbarn, nachvollziehbaren Zeitfenstern für lärmintensive Arbeiten und einem klaren Eskalationspfad bei Beschwerden. Wer Rücksicht strukturiert umsetzt, sichert Fortschritt und verhindert teure Baustopps durch genervte Eigentümer oder Verwaltung.





